Was geschieht im Vorfeld?

  • Das Gesetz greift ab dem 01.01.2018.
  • Amtsträger des Finanzamts machen unangemeldet Kassenprüfungen, Testkäufe und Observierungen.
  • Sie dürfen die Geschäftsräume betreten.
  • Sie dürfen in Ausnahmefällen auch die privaten Wohnräume gegen den Willen betreten.
  • Sie dürfen Grundstücke und Räume betreten.
  • Sie dürfen das Kassensystem lückenlos prüfen.
  • Wer manipuliert, muss mit 25.000 Euro Strafe rechnen.
  • zusätzlich zu den etwaigen Steuernachzahlungen.

Was wird bei der Kassen-Nachschau geprüft?
  • das Kassenbuch.
  • ob sämtliche Zahlungsvorgänge über das Kassensystem erfasst wurden.
  • ob fortlaufende Einzelaufzeichnung sämtlicher aufzeichnungspflichtiger Geschäftsvorfälle vorliegen.
  • ob Verfahrensdokumentation des Herstellers vorliegt.
  • ob Anwenderdokumentation des Unternehmers vorliegt.
  • ob Kasse kassensturzfähig ist.
  • ob Kasseneinzeldaten, Stornodateien, Dateien über Lieferschein und Faktura erfasst worden sind.
Wie wird das ablaufen?
  • der laufende Geschäftsbetrieb ist kurz zu unterbrechen.
  • während der üblichen Geschäftszeiten des Steuerpflichtigen.
  • Registrierkasse und Bargeld wird geprüft.
  • Fotografien fertigen ist erlaubt (keine Personen).
  • der Amtsträger kann ohne vorherige Prüfungsanordnung zur Außenprüfung übergehen.
Was wird nicht geprüft?
  • Betriebsstatistiken sind bei der Kassen-Nachschau nicht auszuhändigen.
  • Verzicht auf Einführung einer Registrierkassen- und Belegausgabepflicht für alle Betriebe.