Kartenzahlung in Deutschland

Kartenzahlungen sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil des Services. Service überall dort, wo bezahlt werden muss. Bargeld ist teuer und wird staatlich überwacht. Bargeld ist oftmals schmutzig, muss bei der Bank entsorgt werden und bindet Kapazitäten. Kapazitäten, die Sie sicher viel lieber in Ihr Kerngeschäft einfließen lassen würden. Ob im Einzelhandel, im Hotel und in der Gastronomie, an der Tankstelle oder in vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens – Karten spielen eine immer wichtigere Rolle. Alleine im Bereich des Einzelhandels liegt der Anteil der Kartenzahlungen mittlerweile bei über 45%. Das muss einen Grund haben. Verlieren Sie nicht den Umsatz an Ihren Wettbewerber, nur weil ein Kunde bei Ihnen NICHT mit seiner „bequemen“ Karten zahlen kann. Unbezahlbar!

 

Willkommen in der Vertriebszentrale Bonn für NRW. Wir beraten Sie zum Thema Kartenzahlung am P.O.S. und analysieren bei Bedarf Ihre aktuellen Akzeptanz-Verträge auf Einsparungspotenziale.


BARGELDLOSES ZAHLEN

Wir vertreiben ec-Cash/Girocard-Geräte, E-Commerce-Payment-Plattformen sowie Kassen & Zubehör. Unser Team berät, betreut und begleitet vor Ort Geschäftsinhaber in NRW. Barer und unbarer Zahlungsverkehr am P.O.S. benötigt unbedingt die Beachtung der neuen steuerrechtlichen und Geldwäsche-Gesetz-Vorschriften.

IHRE ANFORDERUNGEN

Flexibilität, Mobilität und Sicherheit im bargeldlosen Zahlungsverkehr wird immer wichtiger. Ob stationär, portabel oder mobil, bei uns finden Sie das ec-Cash-Gerät, das am besten zu Ihren Anforderungen passt.

ANSPRECHPARTNER

EC-Cash & E-Payment Vertriebs-Büro Bonn
Ihr Ansprechpartner und Regionalleiter NRW
Walter Puhl
Telefon: 0228 22792429 
e-Mail: walter.puhl@me.com / EMAIL

WELCHE KARTEN DÜRFEN ES SEIN?
Mit den ec-Cash-Geräten unseres führenden Vertriebspartners können Sie alle gängigen Karten akzeptieren. Jedes Kartenlesegerät ist zuverlässig, leistungsfähig und entspricht modernsten Sicherheitsstandards.

IHRE VORTEILE

  • Express - Lieferung, einfachste Installation
  • Akzeptanz aller gängigen Karten - stationär, portabel oder mobil
  • Vor-Ort-Beratung und Vor-Ort-Installation / Einweisung
  • Analyse und Vergleich Ihrer aktuellen Verträge vor Ort
  • Leistungsstarke Ausstattung und höchste Sicherheitsstandards
  • Kostenlose Service-Hotline, schnelle Hilfe im Störungsfall
  • Variable Mietzeit und keine versteckten Kosten

CONCARDIS - FÜHRENDER PAYMENT-DIENSTLEISTER

  • BAFIN-geprüftes Unternehmen
  • ISO-zertifziert
  • führender Payment-Dienstleister in Europa
  • rund 110.000 Kunden an 210.000 Standorten
  • über 470.000 angeschlossene Lesegeräte am Netz
  • hochperformant und vertriebskanalübergreifend
  • smarte Lösungen für das Präsenzgeschäft,
  • für Versandhandel, E- und M-Commerce
  • über 30 Jahre Erfahrung rund ums Bezahlen
  • tiefes Verständnis für das Geschäft unserer Kunden
  • Lösungen für Kunden aller Größenordnungen

 

Bargeld-Challenge

Markt | 14.02.2018 | 12:32 Min. | Verfügbar bis 14.02.2019 | WDR

Immer wieder kommt eine Diskussion darüber auf, ob Bargeld heutzutage noch Sinn macht. Markt macht den Alltags-Check und schickt Zwillinge los: Einer muss nur mit Bargeld klarkommen, der andere nur bargeldlos. Wer kommt besser durch den Alltag? Und ist ein Leben ganz ohne Bargeld schon möglich? Autoren: G. Fröhlke, T. Srowig

Klick oder Copy: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-bargeld-challenge-100.html


 

 

KOSTENANALYSE & KOSTENVERGLEICH - KOSTENLOS

Sie haben schon ein ec-Cash-Gerät? Oder planen jetzt die Installation für Ihre Kunden? Dieser Service an Ihrem Kunden verursacht teilweise erhebliche Kosten. Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam eine kostenlose Analyse um Ihre Ausgaben zu senken bzw. niedrig zu halten. Fordern Sie uns an! Nutzen Ihre Möglichkeiten zum Sparen. Gerätemiete: z.B. ab 5,95€/Monat - für alle gängigen Karten (zzgl. 0,25% für die Zahlungsgarantie bei der Girocard/ec-Karte).

UNSERE LEISTUNG - IHR VORTEIL

  • Flexible Laufzeiten
  • Alle gängigen Karten weltweit
  • Modernste Sicherheitsstandards
  • Hybrid-Leser Magnet- und Chipkarten
  • Kontaktlos Kartenleser
  • Zentrales Dataclearing - Konto Plus Klassik
  • DCC - Dynamic Currency Conversion
  • Alipay, Applepay, Unionpay, Optipay, EPA, ETRAX3, ESP, Abrechnung per Kontoauszug
  • EU TAX FREE
  • Moderne IP Geräte können an jedem Ort an jeden Router abgeschlossen werden
  • BAFIN-geprüftes Unternehmen
  • ISO-Zertifziert
  • Concardis führender Payment-Dienstleistern in Europa

KOMPLETTKOMPETENZ

Bestellung online per e-Mail oder persönlich beim Fachberater.

  • Telefonat wegen der Installationsvoraussetungen.
  • Versand per UPS innerhalb 3-5 Tagen.
  • Expresslieferung möglich.
  • Versand mit Vor-Ort-Inbetriebnahme möglich.
  • Austausch innerhalb von 24-48 Stunden (Depotwartung)


WERDEN SIE KUNDE > EMPFEHLEN SIE DAS WAS SIE GUT FINDEN > NEBENJOB GEWÜNSCHT

Wir suchen Geschäfte, Unternehmen und Institutionen, die eine Möglichkeit der Kartenzahlung brauchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob schon ec-Cash Geräte existieren oder neu gebraucht werden - egal ob für das Stationärgeschäft oder das Internet. Unsere Aufgabe ist die spezialisierte Beratung und Erstellung eines Kostenvergleichs. Natürlich kostenlos, ganz bequem, in Ihrem Unternehmen. Melden Sie sich gern, wir finden eine Lösung. Gerne können Sie uns auch ein befreundetes Unternehmen empfehlen. Sie haben Interesse selbst Berater zu sein? Sprechen Sie uns an!

BARGELDLOS BEZAHLEN:Die Probleme der Girokarte


In Deutschland ist die Girokarte der glasklare Marktführer. Doch die deutsche Entwicklung hat eine große Flanke offengelassen - und bekommt nun zusehends Konkurrenz.

Hauptsache, sie funktioniert. So oder so ähnlich wird die Einstellung der meisten Deutschen zu den Plastikkärtchen ihrer Banken sein, mit denen sie etwa Geld ziehen können oder in Geschäften zahlen. Auf die Symbole darauf achten sie kaum. Doch darüber, welche Symbole auf der Karte prangen und dementsprechend auch welche großen Unternehmen dahinterstecken, ist ein harter Konkurrenzkampf ausgebrochen. Doch von vorn.Wenn es um die ausgegebenen Plastikkärtchen in Deutschland geht, ist der glasklare Marktführer die Girokarte. Mehr als 100 Millionen von ihnen sind im Umlauf, dazu gibt es in Deutschland rund 800000 Kartenterminals, an denen mit ihr gezahlt werden kann. Kreditkarten sind dagegen immer noch der Herausforderer, aktuell soll es rund 36 Millionen Stück von ihnen geben.

Fit für den internationalen Einsatz?

Also unbesiegbare Girokarte? Nicht ganz. Sie hat eine große Flanke offengelassen. Die Girokarte ist eine rein deutsche Entwicklung. Zwar gibt es Vorläufermodelle seit den späten sechziger Jahren, doch die eigentliche ec-Karte, wie sie damals hieß, gab es erst seit dem Jahr 1990. Erst seitdem konnte so problemlos Geld abgehoben werden und direkt beim Händler gezahlt werden. Völlig ohne Not wurde der etablierte Name ec-Karte im Jahr 2007 durch den Namen „Girocard“ abgelöst, landläufig Girokarte.Das Problem daran: Als deutsche Erfindung kann sie theoretisch auch nur im Inland eingesetzt werden. Doch halt: Jeder hat schon einmal seine Karte für Zahlungen im Ausland eingesetzt – wie kann das sein? Die Girokarte setzt dazu auf eine Partnerschaft mit einem zweiten Anbieter. Das sind in den meisten Fällen entweder Visa mit V-Pay oder Mastercard mit Maestro. Schon das war nur ein von den Banken ungeliebtes Vehikel, um die Girokarte überhaupt für den internationalen Einsatz fit zu machen. Doch es gibt ein weiteres Problem, das die Girokarte wohl so schnell nicht lösen wird: Mit ihr kann im Internet nicht bezahlt werden, das funktioniert nur über das Vehikel Lastschriftverfahren oder Rechnung. Doch ist das außerhalb der Europäischen Union vollkommen unüblich.

Im Kampf um den Kunden ist der Preis entscheidend

In den Vereinigten Staaten werden zum Beispiel im Regelfall nur Scheck, Kreditkarte und Bargeld eingesetzt. Das wird in dem Moment ein Problem, wenn man im Internet einkaufen möchte. Gerade junge Unternehmen wie Airbnb oder auch Uber bieten einfach keine Lastschrift an, ebenso ergeht es den Käufern von Tickets für diverse Fluglinien. Der Verkäufer muss entweder über Paypal gehen – was viele Unternehmen ob der hohen Gebühren ablehnen – oder sich eine Kreditkarte zulegen.In diese Lücke stößt Mastercard mit einer Debit-Mastercard. Während der Betrag für die Kreditkarte erst am Monatsende abgebucht wird, wird bei ihr ähnlich wie bei der Girokarte das Konto sofort belastet. Gleichzeitig kann durch die Kreditkartennummer mit ihr auch online gezahlt werden. Für den einen Kunden mag die monatliche Abbuchung besser sein, für den anderen die sofortige. Der Kampf um den Kunden wird über den Preis entschieden: Während sie bei Internetbanken wie N26 kostenlos mit dazugegeben wird, kostet sie zum Beispiel bei der Deutschen Bank nach dem ersten Jahr Geld – was die Kunden wohl eher ungern bezahlen werden. Dem Handel ist wegen geringerer Gebühren die Debitkarte lieber, den Banken sowieso.Was für ein Ziel verfolgt nun Mastercard? Der amerikanische Bezahlriese möchte wohl die Girokarte angreifen. Das macht er auch äußerst geschickt: Das Unternehmen ist im Besitz der Namensrechte des immer noch gebräuchlichen Namens „ec-Karte“ und verbindet mit der Debit-Mastercard die Vorteile des Online-Einkaufs über Kreditkarte mit denen der Debitkarte.

Spannend zu beobachten ist eher, wie sich die Mitbewerber positionieren: Die Girokarte ist eine Erfindung der Deutschen Kreditwirtschaft. In ihr sind quasi alle Banken organisiert. Mit einer Debit-Karte, die nicht die Girokarte ist, machen sie sich quasi selbst Konkurrenz. Umso interessanter, dass neben Commerzbank und Deutscher Bank mittlerweile auch die erste Sparkasse mit von der Partie ist.

 

ZAHLUNGSVERKEHR„Bargeld wird sukzessive abgeschafft“

Von Jürgen Hoffmann

Fintech-Unternehmen sind dabei, den Geldverkehr zu revolutionieren. Statt in bar wird per Smartphone-App gezahlt, Kreditberatung übernehmen Roboter. Auf der „Fintech Week“ treffen sich Branchenführer in Hamburg.

Hamburg gehört zu den beiden Fintech-Hauptstädten Deutschlands. Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin liegt die Elb-Metropole mit rund 91 Millionen Euro, die im letzten Jahr in junge Hamburger Finanztechnologieunternehmen investiert wurden, die mithilfe von Digitalisierung das Bankgeschäft revolutionieren wollen, hinter Berlin auf Rang 2. Rund 50 Fintechs agieren mittlerweile in der Stadt.

Bei dem einen digital agierenden Unternehmen können Privatkunden Geld anlegen, bei einem zweiten Kredite aufnehmen, ein Fintech vermittelt Versicherungen, ein weiteres entwickelt eine Kryptowährung, die als digitales Bargeld fungiert. Über diese und andere Innovationen im deutschen Finanzbereich referieren und diskutieren von heute bis zum kommenden Sonntag Protagonisten der jungen Branche auf der „Fintech Week“ in Hamburg.

Deutsche zahlen (noch) gerne bar

„Bargeld wird sukzessive abgeschafft“: Jan Heinrich Meyer arbeitet für das Netzwerk Dash. Dahinter verbirgt sich die Idee von digitalem Bargeld. Bezahlt wird nicht mehr mit Euro-Münzen und -Scheinen, sondern per Klick. Dazu braucht man eine App auf dem Smartphone, das einem Gerät an der Kasse des Supermarkts oder auf dem Tresen der Kneipe Daten sendet, die eine Bezahlung auslösen. Meyer: „Die Transaktion dauert nicht einmal eineinhalb Sekunden, ist sicher und anonym.“ Die digitale Alternative Bitcoin, die ebenfalls durch einen Zusammenschluss von Rechnern Überweisungen über das Internet ermöglicht, brauche hingegen „60 Minuten oder sogar mehr“.


Heute zahlen die Deutschen ihren Kaffee oder ihre Zeitung noch in vier von fünf Fällen bar. Genau andersherum ist es in Schweden, wo bereits 80 Prozent aller Bezahlvorgänge mit Karte oder Smartphone erledigt werden. Vor allem massiv steigende Gebühren der traditionellen Geldhäuser dürften auch hierzulande immer mehr Kunden in die Arme der Fintechs treiben.

Die Haspa beispielsweise hat gerade angekündigt, rund 100.000 Kunden, die bei ihr ein Wertpapierdepot besitzen, künftig 30 Prozent höhere Kosten aufzubürden. Bereits 2016 hatte die Haspa die Kontoführungsgebühren erhöht. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, gibt sich trotzig: „Der Anteil der Bartransaktionen wird zurückgehen, aber es wird auch in 50 Jahren noch Bargeld geben.“ 


Das sehen viele der an der Fintech Week teilnehmenden rund 1500 Fachleute, von Gründern über Entwickler bis Bankvorstände, anders. Sie prophezeien ein früheres Sterben der Geldscheine im Portemonnaie. So können bereits vom kommenden Jahr an Geldbeträge innerhalb von wenigen Sekunden auf ein anderes Konto überwiesen werden. Instant Payment wird diese neue Echtzeitüberweisung genannt. Michael Kemmer betont, dass die Kreditinstitute nicht verpflichtet seien, an diesem System teilzunehmen. Die Einführung der benötigten Technik ist teuer. Gleichwohl erwartet der Verbandsgeschäftsführer, dass die Echtzeitüberweisung langfristig europaweit flächendeckend angeboten wird. 

Nicht nur neue Formen der Bezahlung haben die Teilnehmer im Sinn, denn die alte Ordnung in der deutschen Finanzwirtschaft ist durch die Digitalisierung bereits an viel mehr Stellen aufgebrochen. Das beginnt beim Girokonto mit allen Funktionen auf dem Mobiltelefon, geht über die Geldanlage mit einer Beratung durch Roboterbis zu Krediten, die übers Netz von privat an privat vergeben werden. Nahezu jede Dienstleistung der Sparkassen und Banken wird von Fintechs aufgegriffen, die Prozesse für Kunden werden optimiert, neue Geschäftsmodelle entwickelt. Die etablierten Konzerne reagieren, versuchen mit dem Trend zu gehen, Nähe zum Kunden zu erhalten und gleichzeitig die digitale Transformation im eigenen Haus zu forcieren. 

Banken schließen Filialen, Fintechs stellen personal ein

Interessant ist die Ausstrahlung der „jungen Wilden“ auf den Arbeitsmarkt: Während im traditionellen Bankgewerbe in diesem Jahr bundesweit Hunderte Filialen von Instituten geschlossen wurden und auch 2018 wieder Zehntausende Mitarbeiter entlassen werden dürften – die größten Arbeitsplatzvernichter sind die Deutsche Bank und die Commerzbank –, stellen viele Fintechs massiv Personal ein. Das beste Beispiel in Hamburg ist Exporo. Das erst 2014 gestartete Unternehmen, das die Finanzierung von Immobilienprojekten durch Schwärme von Kleinanlegern ermöglicht, hat mittlerweile 85 Mitarbeiter. Bis zum Jahresende werden es 100 sein. 

Das Wachstum der Firma war zuletzt so rasant, dass Exporo vom Großen Burstah in die HafenCity umziehen musste, wo man zwei Etagen eines Bürogebäudes komplett belegt. Vor wenigen Tagen wurde die Marke von 100 Millionen Euro geknackt. Diese Summe haben die vier Gründer des europäischen Marktführers in den vergangenen drei Jahren von Tausenden Privatanlegern eingesammelt und Immobilienfirmen als Mezzaninekapital zur Verfügung gestellt, die damit insgesamt 78Projekte realisiert haben. 

Ab 500 Euro können sich Kleininvestoren über Exporo beteiligen. Die versprochenen Zinsen liegen je nach Projekt zwischen fünf und sechs Prozent per anno. Fast 17 Millionen Euro wurden bereits wieder an die Anleger zurückgezahlt – plus Zinsen. Für Mitgründer Simon Brunke ist Immobiliencrowdfinanzierung immer noch „ein zartes Pflänzchen, das sich großartig entwickelt“.

Derzeit bemüht sich Exporo um eine Genehmigung als Finanzdienstleistungsinstitut, um Crowdinvesting auf den regulierten Markt zu übertragen. Das würde neue Möglichkeiten schaffen und den Forderungen vom Verbraucherschutz nach mehr Regulierung nachkommen.

Unternehmen rechnen auch 2018 mit Wachstum

Auch andere Newcomer in der Geldbranche schaffen Arbeitsplätze. Figo etwa, eine Company mit inzwischen 57 Beschäftigten, die eine technische Schnittstelle bietet, die als Brücke zwischen der herkömmlichen Bankenwelt und Fintechs fungiert, über die Kontoumsätze gelesen und Überweisungen initiiert werden können. Oder die 200-Mitarbeiter-Company Deposit Solutions, die die Portale Zinspilot und Savedo betreibt, über die Sparer Tages- und Festgelder auch bei ausländischen Banken anlegen können, die höhere Zinsen als deutsche Institute bieten. Nach eigenen Angaben hat das 2011 gegründete Unternehmen bisher rund 80.000 Kunden auf den beiden Zinsportalen. Kooperationspartner sind die Hamburger Sutor-Bank, die Frankfurter Fonds-Bank und die Deutsche Bank.

Die deutsche Szene der Finanztechnologieunternehmen dürfte 2018 weiter wachsen – wenn auch weniger schnell als bisher. Laut der Studie „Germany FinTech Landscape“ stieg im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der hiesigen Companies der jungen Branche zwar noch einmal um fünf Prozent auf knapp 300, aber die Expansionskurve flacht langsam ab.

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- Für Unternehmer als Akzeptanzen

Bargeld ist teurer als Kartenzahlung

Geldabheben am Automaten ist oft kostenlos. Dennoch ist Bargeld nicht automatisch ein günstiges Zahlungsmittel. Viele Verbraucher halten Bargeld deshalb im Vergleich zur Kartenzahlung für besonders günstig. Eine Studie zeigt jetzt das Gegenteil.

Zahlen Sie bar oder mit Karte? - noch beantwortet die Mehrheit der Deutschen diese Frage klar mit Barzahlung. Zu unsicher scheint den meisten die Transaktion mit der Karte. Andere verweisen auf die hohen Gebühren für den Einzelhändler, die beim Bezahlen mit Kredit- oder EC-Karten anfallen.

Laut einer aktuellen Studie der Steinbeis-Hochschule Berlin ist das allerdings falsch. Der Untersuchung zufolge unterschätzen viele Verbraucher die tatsächlichen Kosten des Bargelds. Das Research Center for Financial Studies der Hochschule hat volkswirtschaftliche Kosten für Bargeldversorgung von über acht Milliarden Euro jährlich ermittelt.

Insgesamt koste das in Deutschland so beliebte Bezahlen mit Scheinen und Münzen über 12,5 Milliarden Euro. Pro-Kopf fallen jährlich rund 150 Euro Kosten an. Die Studie wurde am Dienstag auf Einladung des Kreditkartenanbieters Mastercard in Frankfurt vorgestellt. Sie basiert auf Sekundärquellen und Experteninterviews sowie speziell im Rahmen der Untersuchung durchgeführter Fallstudien.

Mastercard betonte, das Unternehmen habe weder an der Studie mitgewirkt noch Einfluss auf die Ergebnisse genommen. Demnach muss der Handel den größten Kostenbatzen schultern. Rund 6,7 Milliarden Euro kostet der Umgang mit Bargeld den Einzelhandel. Neben Personalkosten fallen nicht nur Transportkosten an. Auch die richtige Lagerung und die Versicherung der Barreserven kostet die Händler Geld.

Schaltermitarbeiter, Geldtransporter und -automaten kosten auch Banken und andere Geldinstitute jährlich rund 4,5 Milliarden Euro. Auch Zinsverluste durch frei umlaufendes Bargeld schlagen hier negativ zu Buche. Diese sogenannten Opportunitätskosten sind auch für Privatpersonen ein wichtiger Faktor. Denn für die 131 Milliarden Euro Bargeld, die Privatpersonen laut der Steinbeis-Studie in ihren Portemonnaies haben, verzichten sie auf die Zinsen.

Dieses Argument gilt aber nur, wenn Verbraucher das Geld auf verzinsten Konten anlegen. In der Regel wandert es allerdings von einem unverzinsten Girokonto in die Geldbörse - der Zinsunterschied ist also gleich Null.


Technik-Revolution - Schweden wollen Bargeld abschaffen


Smartphone und Kreditkarte statt Portemonnaie: Digitale Zahlungsmethoden sollen in Schweden das Bargeld ablösen. Genutzt wird es ohnehin kaum noch. Die Analyse zeige, „dass Bargeld bei weitem nicht immer das kostengünstigste Zahlungsmittel“ sei, heißt es in der Untersuchung: „So liegen die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten des kartenbasierten Zahlungsverkehrssystems bei etwa 800 Millionen Euro und damit deutlich unter denen des Bargeldsystem.“

Die Kosten für Kartenzahlung fallen laut den Autoren der Studie vor allem im Handel und bei den Banken an. Personalaufwand, Kosten für die Kartenterminals und die anfallenden Transaktionsgebühren sowie die Produktionskosten wurden berücksichtigt.

Unter den Karten ist die Kreditkarte die teuerste, im Schnitt fallen hier für den Handel 1,25 Prozent an Gebühren an - bei EC-Karten sind es nur 0,3 Prozent. Die Studie hat daher berechnet, dass Bargeld für Beträge unter 6,20 Euro volkswirtschaftlich günstiger ist - bei allem darüber sei es aber das Plastikgeld.

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